Feuerwehr- und Rettungsdienstzentrum, Gütersloh
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BauherrKreis Gütersloh
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LPH1 - 9
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BGF12.200 m²
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BRI70.700 m³
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Wettbewerb2022
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Beginn2023
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Visustruhk architektur
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ModellTrixi Schulz
Das neue Feuerwehr- und Rettungsdienstzentrum Gütersloh liegt zentral und verkehrsgünstig im Städtedreieck Bielefeld–Gütersloh–Paderborn.
Den Auftakt der Erschließung bildet ein markantes Foyer an der Thaddäusstraße, welches eine klare Adresse schafft. Die durch den Neubau formulierte städtische Raumkante zur Straße schützt die lärmsensiblen Bereiche in den Innenhöfen. Ein Übungsturm und Übungshaus schaffen eine moderne Infrastruktur für Ausbildung und Einsatzvorbereitung.
Die Gebäudeform folgt den funktionalen Abläufen. Der massive Sockelbereich mit den drei in die Landschaft ragenden Gebäuderiegeln beinhaltet 53 Stellplätze, Werkstätten, Umkleiden, Übungsbereiche und ein Logistikzentrum für die Tierseuchenbekämpfung. Eine zentrale Magistrale verbindet alle Erdgeschossfunktionen und sorgt für kurze Wege. Die in den Obergeschossen gelegenen Funktionen, darunter Schulungsräume, der Leitstellen- und Verwaltungsbereich sowie ein Speiseraum, sind über drei Treppenkerne und zwei Aufzüge schnell erreichbar.
Das in Teilen viergeschossige Gebäude setzt sich aus einem dunklen, robusten Sockel mit Klinkerfassade und einem hellen Metallriegel, der sich darüber befindet, zusammen. Durch Vor- und Rücksprünge wird die große Gebäudelänge optisch gegliedert. Im Innenraum sorgen natürliche Materialien und ein der Natur entlehnter Farbkanon für eine angenehme Atmosphäre und eine gute Orientierung. Die Gebäudestruktur ist so konzipiert, dass sich sowohl die Hallen- als auch die Verwaltungsflächen erweitern lassen, um auf zukünftige Veränderungen reagieren zu können.
Eine CO₂-arme Energieversorgung wird durch Erdwärmesonden und Photovoltaikflächen gewährleistet. Auf fossile Wärmeerzeugung wird komplett verzichtet. Für den Neubau wird eine DGNB-Silber-Zertifizierung sowie eine Förderung nach QNG angestrebt.
Zusammen mit der Feuerwehr Verl-Sürenheide entsteht ein nachhaltiges, zukunftsorientiertes Ensemble für die Sicherheitsinfrastruktur der Region.
Zusammenarbeit im Wettbewerb
DGNB: LowE Ingenieurgesellschaft mbH
"Eine klare Raumkante zur Straße - eine offene Geste zur Landschaft."