Horten-Gebäude, Braunschweig

  • Konzeptstudie
    2022

Ist das Horten-Gebäude aus dem Jahre 1972 eine Bausünde oder eine neue Chance für eine zukunftsweisende Entwicklung der Braunschweiger Innenstadt?

Spätestens nach dem Auszug von Galeria-Kaufhof 2020 ist jedem bewusst, dass der Strukturwandel der deutschen Innenstädte Braunschweig erreicht hat und die Stadt verändern wird. Wir haben uns diesem Thema in einem Workshop gewidmet und überlegt, welche Möglichkeiten und Chancen dieses große Bauvolumen für die Bürger Braunschweigs und die stadträumliche Entwicklung zwischen der Innenstadt und dem „Magniviertel“ haben könnte.

Die entstandenen Gedanken und Ideen haben wir in dieser Konzeptstudie skizziert und bieten Anregungen und Gesprächsstoff für die Auseinandersetzung mit dem Thema „Stadt der Zukunft“:

Die Nutzung des anfallenden Regenwassers – das Motiv „Wasserfontaine“ des alten Schlossparks – die Begrünung der Fassaden und Dachflächen – die Ausbildung einer Parklandschaft – Biodiversität innerhalb der Stadt – die Ansiedlung von Bienenvölkern und Vogelnistplätzen – die Verbesserung des innerstädtischen Klimas – Dachlandschaft als Attraktion „der neue Schlossgarten“ – differenzierte Blickbeziehungen inmitten umliegender Wahrzeichen Braunschweigs – öffentliche Aufenthaltszonen und Terrassen – Lounges, Sport, Freizeit- und Aufenthaltsqualität.

Diverse Optionen für eine nachhaltige Umnutzung in diesem hoch-städtischen Umfeld bieten die architektonische Chance auf eine „grüne“ Urbanität in der Kernzone Braunschweigs.

„Impulsgeber für die Innenstadtentwicklung mit Bürgerforum, Ansiedlung kleiner regionaler Läden, Veranstaltungs- und Ausstellungsräumen für die aktive Partizipation der Bürger Braunschweigs, Schaffung eines neuen Schlossgartens auf dem Dach als Oase in der Innenstadt, grüner Lunge, Biodiversität, Verbesserung des Klimas, Bindung von Feinstaub...“